Together - Marken die bewegen

 

Sonderausstellung vom 5.12.18 bis 3.3.19

Große Vielfalt unter einem Dach: Mit der Sonderausstellung „TOGETHER – Marken, die bewegen“ präsentiert das Audi museum mobile in Ingolstadt die ganze Bandbreite des Volkswagen-Konzerns. Von Bentley und Lamborghini über Porsche bis hin zu MAN – Gastgeber Audi Tradition bringt für die Ausstellung vom 5. Dezember 2018 bis 3. März 2019 exklusive Exponate der Schwestermarken zusammen.

Mit insgesamt dreizehn Autos und einem Motorrad gewährt die Sonderausstellung im Audi museum mobile einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte des VW-Konzerns. Die Besucher erwartet so manche automobile Rarität und Überraschung. So entsendet das MAN Museum Augsburg nicht den erwarteten Lkw sondern den Ackerschlepper 2R3 aus dem Jahr 1961. Es ist der erste Traktor, der im Audi museum mobile ausgestellt ist. Im Kontrast dazu glänzt das Bugatti Automobiles S.A.S. Molsheim mit dem 1200 PS starke Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Mindestens so sportlich ist der Porsche 911 Carrera 2.8 RSR Targa Florio (1973) vom Porsche Museum Stuttgart. Volkswagen Nutzfahrzeuge entsendet einen VW Bus T1 Doppelkabine von 1966, aus der Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück kommt der VW Karmann Ghia Prototyp von 1953. Skoda, das älteste Unternehmen im Verbund, ist mit dem 1932 erschienenen Acht-Zylinder-Cabriolet Skoda 860 in der Ausstellung vertreten. Dazu gesellen sich noch Exponate von Seat, Lamborghini, Ducati und Italdesign.

Porsche 911 Carrera RSR von 1973

Volkswagen Transporter  von 1966

VW Typ 2 T1, auch Bulli genannt, war ein Kleintransporter der Volkswagenwerk GmbH . Der T1 war das erste Modell der VW-Bus-Reihe, deren Modelle offiziell VW Transporter und intern Typ 2 genannt werden. Nach dem VW Käfer, intern Typ 1, ist der VW-Bus die zweite Baureihe des VW-Werkes für die zivile Nutzung und wird bis heute als VW T5/T6 produziert. Der Transporter wurde ab 1949 entwickelt und 1950 zur Marktreife gebracht. Der Wagen, der während seiner Bauzeit Marktführer war, gilt als ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders.

Karmann Ghia Prototyp  von 1953

Mit dem in Osnabrück gebauten Karmann Ghia gelang es Volkswagen, einen spürbaren Akzent in Richtung Coupé mit ansprechendem Design zu setzen. Als Basis des von 1955 bis 1974 in fast 450.000 Einheiten gefertigten Fahrzeugs diente natürlich der Käfer. Wilhelm Karmann hatte Luigi Segre von der Carrozzeria Ghia in Turin Anfang 1953 mit der Umsetzung seiner Idee beauftragt. Das war anfänglich noch ohne Absprache mit Volkswagen geschehen. Ursprünglich war ein offener Sportwagen angedacht, realisiert wurde aber dann zunächst ein kleines Coupé.

Volkswagen Beutler Spezial Cabrio von 1953

Das 1954 gebaute VW Beutler Spezial Cabriolet ist kein typischer, tausendfach produzierter Volkswagen. In Handarbeit umhüllen die Beutler-Brüder damals die solide Großserienbasis mit einer eleganten und exklusiven Leichtmetallkarosse.

Lamborghini Espada 1976

Der Lamborghini Espada ist ein viersitziges Coupé. Es wurde von 1968 bis 1978 von Lamborghini in Italien gebaut. Im Espada verband Lamborghini seinen Zwölfzylindermotor mit einer langgestreckten Fließheckkarosserie, die als Meilenstein des Automobildesigns gilt

Seat 600 von 1957

Der Seat 600 ist ein zweitüriger Kleinwagen mit Heckmotor, den Seat 1957 auf den Markt brachte. Er entsprach genau dem zwei Jahre zuvor auf den Markt gebrachten Fiat 600 und hatte einen 4-Zylinder-Reihenmotor mit 633 cm³ Hubraum und einer Leistung von 16 kW / 21,5 PS. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug 95 km/h. Ab 1959 wurde ein stärkerer Motor (21 kW / 28,5 PS) eingebaut, der das Fahrzeug bis auf 100 km/h beschleunigen konnte. Als spanische Besonderheit gab es den Seat 600 Furgoneta Comercial, dessen hintere Seitenfenster verblecht waren. Anstatt der Rücksitze besaß er einen Blechkasten zum Gütertransport

Bugatti Veyron 16.4 Super Sport World Record Edition

Die ersten fünf Fahrzeuge – die sogenannte Weltrekord-Edition – waren Anfang Juli 2010 bereits verkauft. Merkmale der Weltrekord-Edition sind die exklusive Zweifarben-Lackierung (schwarzes Sichtcarbon und Arancio Orange) und im Kühlergrill statt eines roten ein schwarzes Bugatti-Logo mit Lettern aus Sterling-Silber8 Modelle können auch mit offenem Dach schneller als 400 km/h gefahren werden. Mit TÜV-bestätigten 408,84 km/h wurde 2013 ein Geschwindigkeitsrekord für offene Sportwagen aufgestellt.

Skoda 860  von 1932

Der exklusive PKW kam 1929 mit verschiedenen Aufbauten in Holz-Stahl-Mischkonstruktion heraus. Sein wassergekühlter, seitengesteuerter Achtzylinder-Viertakt-Reihenmotor hatte einen Hubraum von 3880 cm³ und eine Leistung von 60 PS (44 kW). Der Motor hatte hängende Ventile, die Kurbelwelle war neunfach gelagert, die Kolben waren aus Leichtmetall. Er beschleunigte das 1265–1850 kg schwere Fahrzeug bis auf 110 km/h. Über das an den Motorblock angeflanschte Dreigang-Getriebe mit einer Mehrscheibenkupplung und einer Kardanwelle wurde die Antriebskraft an die Hinterräder weitergeleitet. Der Rahmen des Wagens bestand aus genieteten Stahl-U-Profilen. Die Achsen waren mit Blattfedern und Stoßdämpfern ausgerüstet. Auf das Fahrgestell mit 3,57 m Radstand konnten alle möglichen Aufbauten gesetzt werden

Bentley Mark VI

Die viertürige Oberklasse-Limousine war das erste Nachkriegsmodell des Herstellers und auch das erste, das ab Werk mit Werkskarosserie als komplettes Fahrzeug ausgeliefert wurde. Der Mark VI basierte technisch auf dem im gleichen Jahr eingeführten Rolls-Royce Silver Wraith, er unterschied sich von diesem vor allem durch kürzeren Radstand und einen modifizierten Motor sowie die neue Werkskarosserie („Standard Steel“). Drei Jahre später wurde auf Basis des Mark VI der Konzernbruder Silver Dawn vorgestellt, der ebenfalls mit der Standard-Steel-Karosserie ausgestattet war, jedoch einen vergrößerten Kofferraum hatte. 1952 wurde dieser verlängerte Kofferraum auch für den Nachfolger des Mark VI, den R-Type, übernommen

MAN Ackerschlepper 2R3

Der 2R3 ist ein Anfang der 1960er Jahre produzierter MAN-Schlepper und die dritte Ausführung der 2R-Modelle. Nach der Straffung des Schlepper-Programms, startete das Spitzenmodell der MAN im neuen Design. Die Sonderausrüstung und die Technik entsprach, trotz teilweise stärker dimensionierter Bauteile, dem Modell 2 P 1. Berücksichtigt man die Leistungsklasse, verkaufte sich der 2 R 3 sehr gut. Es wurden 581 Stück gefertigt.

Sachsenring P 240  von 1958

Der Horch P 240 „Sachsenring“ war ein repräsentativer Oberklasse-Pkw mit Sechszylindermotor, der vom VEB Horch Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau von 1956 bis 1959 hergestellt wurde. Das Fahrzeug wurde zunächst als Horch P 240 vorgestellt und trug dann die Bezeichnung Horch P 240 „Sachsenring“. Nach Änderung der Firma in VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau im Februar 1957 hieß das Modell Sachsenring P 240.