Classic Expo 2018

 

Der Fixstern am europäischen Oldtimerhimmel

Auf dem Tacho der Classic Expo stehen heuer bereits 14 Jahre, in denen sie sich zum beliebten Branchentreffpunkt entwickelt hat. Die Classic Expo öffnet das Garagentor und lädt ein, Automobilgeschichte aus den verschiedensten Jahrzenten zu erleben.

"Faszination Oldtimer" ist das Credo von drei Tagen Messegeschehen rund um die mobile technische Entwicklung des vorigen Jahrhunderts.

 

 

Sonderschauen

Porsche & Carlo Abarth

Wie jedes Jahr, gebührt unsere Aufmerksamkeit auch heuer wieder einer Besonderheit aus der Automobilwelt.

Dieses Jahr durften sich die Besucher auf gleich zwei Sonderschauen freuen. Die Classic Expo feierte "70 Jahre Porsche" und "110 Jahre Carlo Abarth" und gedenkte damit den beiden außergewöhnlichen und bemerkenswerten Geschichten, die diese beiden großen Namen geschrieben haben.

Zahlreiche heutige "Oldtimer" gehen auf ihr Konto zurück und konnten  auf der internationalen Oldtimermesse in Salzburg bestaunt werden.

70 Jahre Porsche

Im Sommer 1944 hatte Prof. Dr. Ferdinand Porsche, auf Anraten der deutschen Heeresleitung, aus Sicherheitsgründen und mit der Absicht, die in Stuttgart ansässige Konstruktion zu verlegen, Gelände und Gebäude eines Sägewerks in der Kärntner Gemeinde Gmünd gekauft.

1945 übernahm Sohn Ferry die Leitung der in Gmünd gegründeten „Porsche Konstruktionen GmbH“. Ferry Porsche zeichnete und konstruierte das erste Fahrzeug mit dem berühmten Familiennamen. Knapp ein Jahr nach Konstruktionsbeginn startete dieses unter dem Namen „Porsche 356 Roadster“ am 8. Juni 1948 zur ersten Probefahrt.

Nur ein Monat darauf trat Ing. Herbert Kaes, einer der beiden Neffen Dr. Porsches, mit dem ersten Porsche 356 beim Stadtrennen in Innsbruck an und holte den Sieg. Der Mythos „Porsche“ war geboren.

Bis Ende 1950 stellten annähernd dreihundert Mitarbeiter vierundvierzig Coupés und acht Cabrios her. Im März 1951 übersiedelte die in Österreich gegründete Porsche Konstruktionen GmbH zurück nach Stuttgart.


110 Jahre Carlo Abarth

Am 15. November 1908 in Wien geboren, wird Karl Abarths Sternzeichen, der Skorpion, in der Automobilwelt berühmt werden.

Karls Lehrausbildung zum Motorradmechaniker und die anfängliche Teilnahme an Radrennen bildeten den Grundstein für eine herausragende Karriere im Motorsport. 1928 gründete er seine eigene Mannschaft im Motorradsport und wechselte schließlich zu Seitenwagen-Rennen. Sein größter Triumph dieser Zeit: Der Sieg gegen den „Orient Express“ mit einer Eigenkonstruktion.

1949 folgte die Gründung der Firma „Abarth“ in Bologna. Kurz darauf übernahm er von dem Industriellen Piero Dusio dessen Firma „Cisitalia“ und entwickelte daraus die „Squadra Carlo Abarth“. Neben der Renngemeinschaft, die zahlreiche große Fahrer hervorbrachte, und der Entwicklung von Renn- und Sportzubehör, konstruierte Abarth äußerst erfolgreich Sport- und Rennwagen. Unzählige Rekorde und Siege gehen auf Carlo Abarth (vormals Karl) zurück.

Carlo Abarth, ein großartiger Rennfahrer, genialer Konstrukteur und hervorragender Geschäftsmann verstarb, so wie er geboren wurde, am 24. Oktober 1979 im Zeichen des Skorpions, der seine Automobile noch heute ziert.

Historische LKW