Besucht wurde das Museum zwischen 2004 und 2010. Alle Bilder stammen aus dem Jahr 2010. Automobile finden sie unter Verkehrszentrum und Flugzeuge unter Flugwerft Schleißheim.

Deutsches Museum München

Das Deutsche Museum in München ist eines der größten, bedeutendsten und traditionsreichsten naturwissen-schaftlich-technischen Museen der Welt. Es hat Jahr für Jahr rund 1,5 Millionen Besucher. Auf derzeit rund 45 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche an fünf verschiedenen Standorten gibt es gut 40 Ausstellungen zu sehen, die eine riesige thematische Bandbreite zeigen: von Astronomie bis Meeresforschung, von der Physik bis zum Bergwerk, von Musikinstrumenten bis hin zur Pharmazie

Gegründet: 1903
Grundsteinlegung :1906
Eröffnung des Ausstellungsgebäudes auf der Museumsinsel: 1925
Eröffnung der Flugwerft Schleißheim: 1992
Eröffnung des Deutschen Museums Bonn: 1995
Eröffnung des Verkehrszentrums: 2003
Eröffnung des Deutschen Museums Nürnberg: 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Deutsches Museum , Presseabteilung

Schiffahrt

HF 31 Maria

Das Segelschiff Maria mit dem Fischereikennzeichen HF 31 ist ein hölzerner Fischerewer, der 1881 erbaut wurde und seit 1958 als Exponat des Deutschen Museums in München zu besichtigen ist. Das Schiff ist das älteste erhaltene Exemplar seiner Schiffsgattung, es war 70 Jahre in Betrieb und dabei vor allem beim Fang von Seezungen und Schollen eingesetzt.

U 1 ist das erste deutsche Militär-U-Boot und wurde am 14. Dezember 1906 von der Kaiserlichen Marine in Dienst gestellt.

Renzo

Baujahr 1931, ist ein schwarzer Koloss aus Italien. Er steht für den Beginn der maschinenbetriebenen Schifffahrt. Mit seiner kohlebefeuerten Dampfmaschine hat er jahrzehntelang Frachtkähne durch die Lagune von Venedig geschleppt

Seenotrettungskreuzer

Die H. H. Meier wurde 1960 ebenfalls von Schweers unter der Werft-Nr. 6353 erbaut und hatte die DGzRS-interne Bezeichnung KRS 4. Die Taufe erfolgte am 11. März 1960 in Bremen-Vegesack. Den Namen erhielt das Schiff zu Ehren von Konsul Hermann Henrich Meier, einem Bremer Reeder, Gründer des Norddeutschen Lloyds und erster Vorsitzer der DGzRS nach ihrer Gründung im Jahre 1865. Von März 1960 bis August 1985 war die H. H. Meier in Bremerhaven stationiert. Von 1985 bis 1987 diente sie mit dem Rufzeichen DBAE der DGzRS als Kreuzer ohne feste Station, um bei Werftaufenthalten anderer Schiffe diese zu vertreten.Mit seiner Außerdienststellung im August 1985 wurde der Kreuzer auf den Namen Theodor Heuss umgetauft. Hintergrund hierfür war die Absicht, ein Typschiff der Klasse der ersten „echten“ deutschen Seenotkreuzer im Deutschen Museum in München auszustellen. Die Umbenennung ist somit als Referenz auf die Klassenbezeichnung zu werten. Die umgetaufte H. H. Meier wurde einschließlich Tochterboot im März 1987 nach München ins Deutsche Museum gebracht

Raumfahrt

Countdown, Start, Raumflug, Landung: Der Rundgang durch die Ausstellung Raumfahrt funktioniert wie eine Reise ins All. Er beginnt nach einem Überblick über unser Sonnensystem bei den Anfängen der Raketentechnik, führt über die Entwicklung von Raketentriebwerken bis zur bemannten Raumfahrt samt Weltraumlabor und weiter zu Satelliten und Sonden, bevor man bei der Fernerkundung landet. Zahlreiche Exponate und Modelle, vom Raketenschlitten bis zur Helios-Sonde, Medienstationen und interaktive Demonstrationen sorgen für ein „universales“ Reiseerlebnis.

Valier RAK Bob 2

Max Valier nutzte die Zwangspause zwischen dem 3. und dem 9. Februar 1929, bei dem er wieder seinen Schlitten in der Öffentlichkeit vorführen sollte, um das Fahrzeug nochmals umzugestalten und aus RAK BOB I den Nachfolger RAK BOB II zu machen. RAK BOB II hatte seine Premiere auf dem zugefrorenen Starnberger See. Bei einem Eisfest vor dem UNDOSA-Bad wurde er, von 18 Raketen getrieben, zunächst unbemannt gestartet. Der Schlitten erreichte eine Geschwindigkeit von fast 400 km/h, kam jedoch von seiner vorgesehenen Bahn ab, rammte einen Bootssteg und wurde dabei schwer beschädigt. Max Valier hatte nicht die finanziellen Mittel, seine Experimente mit den Raketenschlitten weiterzuführen. RAK BOB II wurde später dem Deutschen Museum übergeben. Zusammen mit Valiers Raketen-Rückstoß-Versuchswagen RAK 7 befindet er sich dort in der Raumfahrtabteilung.

Raketenwagen RAK7

1930 begann der Raketenpionier Max Valier mit Hilfe des Fabrikanten Paul Heylandt Brennkammern für flüssige Treibstoffe zu entwickeln. Für seine Tests ließ Valier mehrere Versuchswagen bauen. Beim Rak.7. verwendete er erstmalig die Kombination aus flüssigem Sauerstoff und Brennspiritus. Im April 1930 führte er den Rak. 7. öffentlich in Berlin vor.

Opel Sander RAK1

Fritz von Opel startete am 30. September 1929 vor großem Publikum und laufenden Kameras auf dem damaligen Frankfurter Flugplatz Flughafen Frankfurt-Rebstock auf dem Rebstockgelände. Dem erfolgreichen dritten Start an diesem Tag waren zwei Fehlversuche vorausgegangen, bei denen die Antriebsraketen nach dem Katapultstart zu spät gezündet hatten. Das Flugzeug erreichte eine Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde und eine Höhe von etwa 20 Metern. Nach 80 Sekunden und etwa zwei Kilometern Flugstrecke versagte der Antrieb. Bei der Landung wurde das Flugzeug stark beschädigt und nicht wieder flugfähig gemacht. Opel blieb unverletzt

Agrar

Bergbau