Porsche Museum Straßenfahrzeuge

Eröffnung des neuen Museum fand im Januar 2009 statt

Auf 5600 qm werden rund 80 Museumsfahrzeuge und 200 Kleinexponate gezeigt.  Die ständig wechselnden Ausstellungsfahrzeuge des Museums werden aus dem Museumsbestand von etwa 450 vorzeigenswerten Exponaten bezogen.

 

das Team

 

Robert und Jörg

 

 

der Bilderzeitraum ist von 2009 bis 2019


Impessionen

Die wichtigsten Exponate des Porsche-Museums

Typ 64  Berlin - Rom Wagen

Baujahr: 1939, Motor: Vierzylinder-Boxermotor, Hubraum: 1.131 cm3 Leistung: 33 PS (24 kW), Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h. Der für das Langstreckenrennen Berlin-Rom entworfene Sportwagen erhielt die Bezeichnung Karosserie Typ 64 und gilt als der “Ur-Porsche”. Die Karosserie bestand aus Aluminium und diente für Ansätze späterer Sportwagen von Porsche. Auf öffentlichen Straßen wurde eine Geschwindigkeit von 130 km/h erreicht.

Nr. 1  ”Roadster"

Baujahr: 1948 Motor: Vierzylinder-Boxermotor Hubraum: 1.131 cm3 Leistung: 35 PS (26 kW) Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h. Im Frühjahr 1948 entstand in Gmünd (Kärnten) der erste Sportwagen mit dem Namen Porsche. Der Prototyp des Porsche Typ 356 “Nr. 1” war am 8. Juni fahrbereit, die Kärntner Landesregierung erteilte eine Einzelgenehmigung zum Erprobungseinsatz auf öffentlichen Straßen. Der Mittelmotor-Sportwagen war mit einem auf 35 PS gesteigerten VW-Motor ausgerüstet. Er erreichte bei einem Gewicht von 585 kg eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Im August 1948 nahm er beim Innsbrucker Stadtrennen teil.

VW Käfer

Baujahr: 1950, Motor: Vierzylinder-Boxermotor, Hubraum: 1.131 cm3 Leistung: 25 PS (18 kW) Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h. Ferdinand Porsche stellte im Januar 1934 den Bau eines Deutschen Volkswagens” vor. Für das kompakte Modell sah Porsche einen luftgekühlten Vierzylinder-Motor im Heck, eine Kurbellenkerachse, die Drehstabfederung sowie die Aufteilung des Fahrzeugs in Bodenplatte und Karosserie vor. Das Design vereinte eine Stromlinienform mit einem Platzangebot für vier Personen – es entstand die bekannte Käfer-Silhouette. Bis 2003 rollten weltweit 21,5 Millionen Käfer von den Bändern der Volkswagen AG.

 

Austro Daimler ADS R “Sascha” (1922)

Schon mit dem “Sascha” für Austro-Daimler beginnt Porsches große Tradition beim Straßenrennen Targa Florio. 1922 belegt der Hochleistungs-Kleinwagen, der als Vorläufer eines Serien-Viersitzers gedacht ist, in Sizilien auf Anhieb die Ränge eins und zwei seiner Hubraumklasse. Die Wendigkeit und effektive Kraftausnutzung des lediglich 598 Kilogramm leichten Autos gibt den Ausschlag für den Erfolg. Insgesamt 43 Rennsiege fährt der Wagen ein, der seinen Namen vom Geldgeber des Projektes hat: Fabrikant Alexander “Sascha” Graf Kolowrat. Auch Ferdinand Porsche ist begeistert vom Rennsport, bei dem sich unter extremen Bedingungen die Tauglichkeit seiner Konstruktionen beweisen lässt. Mit dem “Sascha” verfolgt und begründet er ein Prinzip: Das ausgezeichnete Leistungsgewicht wird zu einer entscheidenden Eigenschaft aller Porsche-Sportwagen. Es ist der Anteil des Fahrzeuggewichtes pro Kilowatt der Motorleistung.

Porsche 356 Coupé “Ferdinand” (1950)

Am Gründonnerstag 1950 begann ein neues Kapitel in der Porsche-Geschichte als der erste in Stuttgart gebaute Typ 356 aus der Werkshalle rollte. Die Versuchsfahrzeuge bekamen bei Porsche traditionell Beinamen: Das im Museum gezeigte Exemplar wurde “Ferdinand” getauft und war ein Geschenk zum 75. Geburtstag von Ferdinand Porsche am 3. September 1950. Er kam als “rollender Prüfstand” zum Einsatz.

die 356.....

die 911.....

die 911 Jubiläumsmodelle

30 Jahre

40 Jahre

50 Jahre


ein 911 im Detail

Turbo Legenden

Louise , der erste Turbo von 1974

Turbo 4x4 Cabrio Studie

Turbo 3,3 RS    Herbert von Karajan

Porsche 911  Urmodell

Scheunenfund

Type 930

Type 964

Type 993

Carrera 4      1995, der härteste 100.000KM Test

Type 996

Type 997

Type 991

die 914......

Die historisch gewachsenen Verbindungen zwischen Porsche und Volkswagen führten Ende der sechziger Jahre zur Konstruktion des VW-Porsche 914 – einem sportlichen, aber günstigen Auto. Neben der Vierzylinderversion für VW wurde eine Sechszylinder-Variante des handlichen Mittelmotorfahrzeugs für Porsche gebaut. Eines von zwei Fahrzeugen ( der orange ) mit einem Achtzylinder-Motor aus dem Rennsport erhielt Ferry Porsche als Geschenk zum 60. Geburtstag.

die 924 / 944 / 968

918 von 2013 Rekordfahrzeug

Als erstes Fahrzeug mit weltweiter Straßenzulassung und auf Serienreifen hat der Porsche 918 Spyder am 4. September 2013 die 20,6 Kilometer lange Runde um die Nürburgring-Nordschleife in weniger als sieben Minuten gefahren. Mit exakt 6 Minuten und 57 Sekunden unterbietet Porsche-Werksrennfahrer Marc Lieb den bisherigen Rekord um 14 Sekunden. Mit dem Nürburgring-Rekord stellt der 918 Spyder das enorme Potenzial des zukunftsweisenden Plug-in-Hybridkonzeptes von Porsche unter Beweis und untermauert die Führungsrolle des Unternehmens in der Entwicklung sportlicher Hybridfahrzeuge.

Boxster Studie

Der zweisitzige Roadster mit Mittelmotor setzte die Spyder-Tradition von Porsche mit moderner Technik fort. Nach der überwältigenden Resonanz bei seiner Präsentation als Show-Car wurde die Serienfertigung beschlossen. Der tatsächliche Boxster wich aus technischen Gründen von der Studie ab, wurde aber dennoch als lupenreiner Porsche akzeptiert. Er nahm einige Merkmale der späteren Elfer-Generation vorweg, blieb aber stets eigenständig.

Panamericana Studie

Baujahr: 1989 Motor: Sechszylinder-Boxermotor, Hubraum: 3.557 cm3 Leistung: 250 PS (184 kW) Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h. Unter dem Namen “Panamericana” wurde das in nur wenigen Monaten entstandene Modell, auf Basis des 911 Carrera 4, auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 1989 in Frankfurt präsentiert. Das Konzept mit der horizontalen Dachstruktur beeinflusste stark die weitere Entwicklung des 911 Targa. Und gab daneben den Anstoß zum Bau eines Roadsters, dem späteren Porsche Boxster.